Die Christengemeinschaft
Bewegung für religiöse Erneuerung

B R I E F  A N  D I E  G E M E I N D E



W E N N  I C H  Z E I T  H Ä T T E


„Guten Tag“, sagte der kleine Prinz.
„Guten Tag“, sagte der Händler.
Er handelte mit absolut wirksamen, durststil-lenden Pillen. Man schluckt jede Woche eine und spürt überhaupt kein Bedürfnis mehr zu trinken.
„Warum verkaufst du das?“ 
sagte der kleine Prinz.
„Das ist eine grosse Zeitersparnis“, sagte der Händler. „Die Sachverständigen ha-ben Berechnungen angestellt. Man erspart dreiundfünfzig Minuten in der Woche“. 
„Und was macht man mit diesen drei-undfünfzig Minuten?“
„Man macht damit, was man will...“
„Wenn ich dreiundfünfzig Minuten übrig hät-te“, sagte der kleine Prinz, „würde ich ganz gemächlich zu einem Brunnen laufen...“
(Der kleine Prinz von Antoine Saint-Exupéry)

Liebe Freunde, diese kleine bezaubern-de Geschichte des kleinen Prinzen passt ausge-zeichnet in unsere Zeit. Wir schlittern unmerk-lich in das Räderwerk einer  beschleunigten Zeit, die uns nicht nur den Atem raubt, aber auch den Weg zur geistigen Welt versperrt. Es liegt an uns der Welt einen Beitrag zur Ent-schleunigung der Zeit zu schenken, damit es Weihnachten wird. Ich wünsche Ihnen und uns allen auf diesem heiligen Weg der Gemächlich-keit, einen besinnlichen Gang zum Lebensbrun-nen, dessen strömendes Wasser allen Durst stillt. 
Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.
In herzlicher Verbundenheit Ihre


Marina Gschwind Grieder


Lebensweisheiten aus «Der kleine Prinz» von  Saint-Exupéry


"Man sieht nur mit dem Herzen gut das Wesentliche ist unsichtbar für die Augen"

«Schenken ist ein Brückenschlag über den Abgrund der Einsamkeit.»


«Wer seine Zukunft bauen will, muss in der Gegenwart leben.»


«Geradeaus kann man nicht sehr weit kommen.»


«Wenn du das Glück begreifen willst, musst du es als Lohn und nicht als Ziel verstehen.»


«Alle grossen Leute waren einmal Kinder, aber nur wenige erinnern sich daran.»